Ich möchte dir erzählen, woher ich das Einweck-Verfahren – Lebensmittel durch Erhitzen und Luftabschluss ohne industrielle Zusätze konservieren – kenne und wie das funktioniert.

Als Kind liebte ich es, in den Ferien bei meiner Oma zu sein.

Meine Oma hatte einen Bauernhof mit Selbstversorgung auf dem Land – der Wald diente als Spielplatz.

Es gab viel zu tun. Gemüse wurde selbst angebaut, Öl gepresst, Honig geerntet, Butter geschlagen, Kühe gemolken, Schafe geschoren, Stroh in die Scheune gebracht und und und.

Auch wenn der Tag etwas stressiger war, mussten wir nie auf eine leckere warme Mahlzeit verzichten. Denn dann durfte ich über eine kleine wackelige Holztreppe in den Erdkühlschrank steigen, um dort aus den vollen Regalen mit den vielen eingeweckten Leckereien das Mittag- oder Abendessen auszusuchen.

Beim Wort „einwecken“ werden bei mir Erinnerungen aus der Kindheit wachgerufen. Wahrscheinlich geht es dir ähnlich.

Olga Benner – Gründerin von MeinGiG

Für das Haltbarmachen unserer Mahlzeiten verwenden wir die traditionelle Einweck-/Einkochmethode, wie zu Omas Zeiten – optimiert und modernisiert. Dieses schonende Verfahren ist bei Vielen in Vergessenheit geraten. Durch Bevorratungsmöglichkeiten wie Tiefkühlverfahren und ein breites Angebot von Fabrik-Konserven wurde das Einkochen ohne industrielle Zusätze immer seltener angewendet.

In folgenden Schritten werden unsere Mahlzeiten in Handarbeit zubereitet

  1. Das Essen wird aus sorgsam ausgewählten Zutaten zubereitet.
  2. Die Gläser werden sterilisiert, einzeln von Hand befüllt und luftdicht verschlossen.
  3. Die Gläser werden bei 120 Grad unter Druck eingekocht.
  4. Anschließend werden die Gläser aus dem heißen Wasser rausgeholt und langsam abgekühlt.
  5. Beim Abkühlen bildet sich im Gefäß ein Vakuum, das den Deckel des Glases luftdicht verschließt.
  6. Jedes Glas bekommt ein Etikett mit Gericht und Datum.
  7. Je fünf Gläser werden mit Speiseplan in Kartons verpackt und ausgeliefert.

Was genau bewirkt das Einkochverfahren?

Bei dem bewährten Einkochverfahren wirken zwei ganz einfache, naturgesetzliche Gegebenheiten zusammen.

Erste Gegebenheit:

Das normale, natürliche Verderben von Obst, Gemüse oder Fleisch wird durch Mikro-Organismen = Kleinstlebewesen verursacht, die in den Nahrungsmitteln und auch in der Luft in großer Zahl vorhanden sind. Beim Einkochen werden durch Erhitzung alle diese Mikro-Organismen, die sich im Einkochgut und im Glas befinden, abgetötet.

Zweite Gegebenheit:

Bei der Erhitzung entsteht im Einkochglas ein Überdruck. Nach dem Einkochvorgang in speziellen Einkochautomaten entsteht beim Abkühlen innerhalb des Glases ein Unterdruck (Vakuum). Dabei presst der Normaldruck der Außenluft mit naturgegebener Kraft gegen den Deckel, dieser ist anschließend nach innen gewölbt. Damit ist das Glas fest und haltbar verschlossen.

Unsere Speisen sind nun für 3-9 Monate ungekühlt bei Zimmertemperatur (18-22 Grad Celsius) haltbar.

Damit die schöne Farbe erhalten bleibt, empfehlen wir die Lagerung an einem dunklen Ort.

Wenn das Glas selbst oder der Deckel geringfügig beschädigt werden, kann es dazu führen, dass Luft ins Glasinnere gelangt und die Lebensmittel dadurch verderben. Was passiert dann? Der Deckel  ist nicht nach innen gewölbt und lässt sich klacken, wenn man in der Mitte darauf drückt. Kommt das einmal vor, dann entsorge bitte den Inhalt und kontaktiere uns einfach. Wir finden dann eine kulante Lösung.

Das ist uns wichtig

Unsere Motivation ist die Liebe zu gutem Essen. Bei uns kommt in die Box, was auch für unsere Freunde und Familie auf den Tisch kommt.

Regionale, saisonale und wenn möglich in Bio-Qualität ausgewählte Zutaten suchen wir mit größter Sorgfalt aus und bereiten diese mit viel Liebe zu.

Guten Appetit!

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